Gesangverein
Unteröwisheim

Endspurt bei Deckel gegen Polio

Wie auch schon aus der Tageszeitung zu erfahren war, steht der Verein "Deckel gegen Polio" kurz vor dem Aus. Die Sammelaktion der Kunststoffdeckel wird zum 30. Juni bundesweit eingestellt. Wir als Verein bedauern dies sehr, konnten doch fast monatlich mehrere hundert Deckel von Vorstand Steinbach und seinen beiden Enkeln Lukas und Jakob zur großen Sammelstelle nach Karlsrdorf gebracht werden. Vielen Dank allen, die immer mitgesammt haben.

Auftritt auf der BuGa in Heilbronn

Wie schon erwähnt, verbindet der Gesangverein Unteröwisheim seinen diesjährigen Tagesausflug mit einem Besuch, bzw. mit einem Auftritt auf der Bundesgartenschau in Heilbronn. Am Samstag, 1. Juni 2019 treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 08.15 Uhr am Sängerheim zur gemeinsamen Abfahrt. Die Eintrittskarten für die BuGa werden im Bus ausgegeben. Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Um 15.15 Uhr treffen sich dann die Chormitglieder zum Einsingen; der Ort wird noch bekanntgegeben. Der Auftritt ist für 16 Uhr geplant.Anzugsordnung: schwarze Hose / rotes Vereins-T-Shirt.

Chorproben

Die nächste Singstunde findet am Donnerstag, 23. Mai um 19 Uhr im Sängerheim statt. Dies ist die letzte Probe vor unserem Auftritt in Heilbronn; um pünktliches und vollzähliges Erscheinen wird gebeten.

Neujahrskonzert des Gesangvereins Unteröwisheim mit den "Choryfeen" aus Dielheim begeisterte die Zuhörer

Weihnachtsfreude und mutige Hoffnung

Unteröwisheim (art) "Hoffnungslieder zum Träumen und Nachdenken", versprach Florian Schwabenland zu Beginn des gemeinsamen Neujahrskonzertes des gemischten Chors Unteröwisheim und des Frauenchors "Choryfeen" aus Dielheim, beide von ihm dirigiert, in der Kreuzkirche in Unteröwisheim. In Erwartung eines mitreißenden Konzertes waren die Plätze in der Kirche so gut wie alle besetzt. Und diese Erwartung erfüllten die beiden Chöre mit einer bravourösen Leistung, die am Schluss zu Recht mit "Standing Ovations" belohnt wurde. Es sollte ein erster Höhepunkt im neuen Jahr sein, wie Siegfried Steinbach, der erste Vorsitzende sagte und dementsprechend engagiert gingen auch die beiden Chöre zu Werke. Florian Schwabenland hatte sie bestens vorbereitet mit Geduld und Hingabe. Entsprechend dem Konzertort hatte der Dirigent Lieder ausgewählt, die von der christlichen Hoffnung sangen, die Ruhe ausstrahlten und noch einmal von der Weihnachtsfreude kündeten. Schwabenland dirigierte die beiden Chöre sehr engagiert und führte sie damit zu ihrer außerordentlichen Leistung am Sonntagabend. Beide Chöre sangen das Repertoire auswendig ohne jegliches Notenblatt. Dies führte zu einem gelösten und lockeren Vortrag. Musikalisch unterstützten sie dabei Wiebke Bernstein am Piano, Harald Walter mit Schlagzeug und Percussion sowie Julia Benzing mit der Querflöte. Die verschiedenen Emotionen der Lieder kamen bestens zum Ausdruck. Sei es die Hoffnung bei "Wunder gescheh'n" von Nena, gesungen vom GV Unteröwisheim und bei "Amoi seh' ma uns wiada" von Andreas Gabalier, gesungen von beiden Chören gemeinsam oder die Weihnachtsfreude bei "Hört es klingt vom Himmelszelt" und bei "Engelschöre singen", beides Adaptionen von Spirituals und gesungen von den "Choryfeen" aus Dielheim. Wie auf den Leib geschneidert für den Frauenchor waren die beiden Songs aus dem Film "Sister Act", "I will follow him" und "Hail holy queen". Beide Male gelang es den Sängerinnen die Spannung aufzubauen aus dem ruhigen Beginn der Lieder und dem "Umschalten" auf den zweiten sehr rhythmischen Teil. Der gemischte Chor aus Unteröwisheim gefiel durch seine Exaktheit und durch seine gefühlvolle Modulation der einzelnen Songs, aber auch durch treibendes Tempo. Er verstand es, die Männer- und Frauenstimmen in ihren unterschiedlichen Stimmlagen wirkungsvoll für die Interpretation der Lieder einzusetzen. Begeistert waren die Zuhörer bei der gemeinsamen Zugabe mit einem Bergarbeiterlied aus Südafrika: "Shosholoza", was so viel hießt wie "Mutig voran -Lasst es uns anpacken" mit einem Solist als Vorsänger. Den Abschluss bildete die vielen bekannte englische Weihnachtshymne "O Holy Night". Nach diesen beiden "Mutmachliedern" entließen die beiden Chöre ihre Zuhörer voller Hoffnung in den Abend. Sie erfüllten damit die Ankündigung von Florian Schwabenland am Beginn des Konzertes, Hoffnung verbreiten zu wollen. Mit fröhlicher Hoffnung konnte das älteste Chormitglied Reinhard Aberspach in ein neues Lebensjahr starten, da er am Konzertabend seinen 92. Geburtstag feierte.

(Der Artikel wurde veröffentlich mit freundlicher Genehmigung von Martin Stock.)